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Psychotherapie
Psychotherapie hat zum Ziel, psychische Erkrankungen und Symptome zu behandeln. Die Ebenen Denken, Fühlen und Handeln können hierbei betroffen sein. Ziel der Behandlung ist das Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe“, damit Betroffene sich selbst besser verstehen und mit aufkommenden Mustern einen präventiven und gesunden Umgang erlernen. Elementar hierfür ist eine transparente, wertschätzende und respektvolle Arbeitsweise, um Ihre persönlichen Ressourcen zu fördern, Ihre Resilienz zu stärken und konkrete Situationen aus dem Alltagsgeschehen zu verändern. Psychotherapie ist eine Kassenleistung. Erfahren Sie hier mehr über die Möglichkeiten der Kostenübernahme.
Coaching
Ein Coaching ist im Gegensatz zur Psychotherapie keine Kassenleistung und dient zur Bewältigung von Alltagsanforderungen (beispielsweise Umgang mit Stress, sozialen Konflikten etc.). Hierbei steht die Förderung Ihrer ganz persönlichen Ressourcen und Fähigkeiten im Vordergrund. Es wird keine Diagnose gestellt und wir können sehr konkrete und alltagsnahe Ziele vereinbaren. Ein Coaching kann bei bereits eingetretenen Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung und darüber hinaus auch präventiv genutzt werden (beispielsweise Burnout oder andere Folgeerkrankungen von chronischem Stresserleben).
Paartherapie
In der Paartherapie können diverse Themen aus der Beziehung einbezogen werden. Dazu gehören beispielsweise der gemeinsame Umgang mit Konflikten, Förderung der Umgangsmechanismen und Kommunikation, Missverständnisse aufzuklären, implizite und explizite Erwartungen an die Beziehung aufzudecken, eigene Wünsche und Bedürfnisse erkennen und angemessen kommunizieren, jeweilige Bindungs- und Beziehungsmuster erkennen und verstehen lernen, Sexualität und vieles mehr.
Ziele der Paartherapie können einerseits eine Konfliktlösung und / oder Verbesserung der Beziehungsqualität jedoch auch eine Trennungsbegleitung (beispielsweise bei gemeinsamen Kindern) sein.
Entspannungsverfahren / Achtsamkeitstraining
In unserer schnelllebigen Welt ist es wichtig, sich selbst achtsam und bewusst wahrnehmen zu können, um eigene Bedürfnisse, Empfindungen und Grenzen zu erkennen und zu achten.
Hierbei können wissenschaftlich fundierte und anerkannte Entspannungsverfahren wie beispielsweise Progressive Muskelentspannung (nach Jacobson), Autogenes Training oder Imaginative bzw. hypnotherapeutische Verfahren helfen.
Ebenso wichtig ist das Training für Achtsamkeit (u.a. Akzeptanz- und Commitment-Therapie, kurz: ACT). Die Akzeptanz des Ist-Zustandes ist eine hilfreiche Grundlage, um in zukünftige Veränderungswünsche einzusteigen und mit aufkommenden Empfindungen und Gefühlen einen adäquaten Umgang zu erlernen.
Gruppentherapie
Bei der Gruppenpsychotherapie werden mehrere Patienten in einer (geschlossenen oder offenen) Gruppe gemeinsam behandelt. Die psychische und soziale Gruppen-Dynamik wird genutzt, um Therapieziele zu erreichen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass eine Gruppenpsychotherapie ebenso erfolgversprechend sein kann wie eine Einzelbehandlung. Zudem ist sie kostengünstiger und ermöglicht uns Therapeuten bei der aktuellen Problematik in der Patientenversorgung mehr Patienten aufzunehmen.
EMDR / spezifische Traumatherapie
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist ein von Dr. Francine Shapiro entwickeltes Trauma-bearbeitendes Psychotherapieverfahren.
Es ist eine hoch wirksame Therapiemethode, die wissenschaftlich fundiert und von den Kassen anerkannt ist. EMDR folgt einem standardisierten Protokoll, welches in der Regel acht Behandlungsphasen umfasst. Der Prozess beginnt mit dem Erfassen der kompletten Vorgeschichte und Aufklärung, dem Stellen einer Diagnose und dem Herausarbeiten der belastenden Erinnerung die verarbeitet werden soll mit ihren affektiven, kognitiven und sensorischen Komponenten.
Zur Bearbeitung wird eine bilaterale Stimulation (Augenbewegungen, Töne oder kurze Berührungen z. B. des Handrückens – sogenannte „Taps“) angeleitet, um blockierte Verarbeitungsstrategien des Gehirns zu aktivierten und somit eine zügigere und leichtere Verarbeitung zu ermöglichen.
EMDR wurde ursprünglich zur Behandlung von Traumafolgestörungen entwickelt, zeigt sich aber auch bei anderen Störungsbildern, die durch belastende Erlebnisse mit verursacht wurden, ebenfalls als wirkungsvoll.
Kontaktieren Sie mich gerne für ein erstes beratendes Gespräch zu meinen genannten Angeboten.


